Seelsorgeeinheit Vorallgäu aktuell auf einen B(K)lick

 

Andacht zum Schutzengelfest mit Einzelsegnung

am 2.10.2016 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche Grünkraut

 

Engel haben seit Jahren Hochkonjunktur – jedoch scheint es, als seien sie aus der Kirche verbannt. Man begegnet ihnen stattdessen auf Friedhöfen, Esoterikmessen, in Buchhandlungen, in der Werbung, im Deko-Laden, selbst im Tattoo-Studio. Sie sollen uns schützen, trösten, sogar heilen oder einfach nur Freude und Hoffnung schenken. Die eigentliche christliche Bedeutung dieser göttlichen Boten (so die Übersetzung des griechischen Wortes ángelos) ist in den Hintergrund getreten. Doch Engel gehören zu unserem christlichen Glauben dazu. Wo immer sie in der Bibel auftreten, handeln sie nicht aus eigenem Antrieb. Vielmehr sind sie an Gott und seinen Willen gebunden: Mal vermitteln sie als Offenbarungsengel Gottes Nähe und verkünden seine Frohe Botschaft, mal zeigen sie Gottes liebende Nähe, indem sie als Schutzengel Menschen vor Gefahren bewahren. Doch vor allem im Beten der Kirche sind die Engel bis heute allgegenwärtig. In der Feier der Liturgie stimmen wir etwa im Gloria und im Sanctus in den immerwährenden Lobgesang der Engelchöre ein. Am 02.10., dem Schutzengelfest, laden wir alle Gläubigen unserer Seelsorgeeinheit, alle Mitglieder unserer Schutzengelbruderschaft in Grünkraut, alle Mitglieder unseres Krankenpflegevereins „Engel für Grünkraut“ und insbesondere Familien mit Kindern ganz herzlich zur Mitfeier der Andacht zum Schutzengelfest mit Einzelsegnung um 17:00 Uhr in die Pfarrkirche St. Gallus und Nikolaus in Grünkraut ein.

Ihr Pfarrer Michael Stork


Monat der Weltmission und missio-Gast

Pater Shay Cullen in der Eucharistiefeier

am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 19.00 Uhr in St. Martin, Schlier

 

„…denn sie werden Erbarmen finden“, so lautet das Motto des diesjährigen Monats der Weltmission.

Einer der prominentesten Vertreter der philippinischen Kirche, Pater Shay Cullen, ist Anfang Oktober zu Gast in unserer Diözese. Seit 1974 kämpft der irische Missionar unerbittlich gegen „Sex-Sklaverei“ und gegen alle Formen der Ausbeutung von Kindern und gründete das Preda-Zentrum.

Sein Engagement hat ihm weltweite Anerkennung erbracht. Er wurde mit zahlreichen Menschenrechtspreisen ausgezeichnet und für den Friedensnobelpreis nominiert.

Pater Shay Cullen berichtet und informiert uns im Gottesdienst über den Kampf für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf den Philippinen. Gerne steht er auch nach dem Gottesdienst für weitere Gespräche und Informationen zur Verfügung.                                                    


    

Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit
 

...Liturgische Texte

Die liturgischen Texte für die Sonntage im Jahreskreis B finden Sie unter
www.erzabtei-beuron.de/schott/jahreskreis.php

 Infos aus dem Dekanat
 Allgäu-Oberschwaben
finden Sie unter:  http://dekanat-allgaeu-oberschwaben.drs.de/index.php?id=7865
Infos der Katholischen Erwachsenenbildung
im Dekanat Allgäu-Oberschwaben
finden Sie unter: http://www.keb-rv.de/

Infos aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart
finden Sie unter  http://www.drs.de/

Seelsorge für Familien mit beh. Kindern

Aktuelle News aus dem Vatikan               erfahren Sie auf der Homepage von  
          ===> Radio Vatikan 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für
September 2016
 

1. Für alle Bemühungen um das Gemeinwohl und den Aufbau einer Gesellschaft, in deren Mitte die menschliche Person steht.

2. Sakramentenempfang und Bibelbetrachtung befähige die Christen zur Mission.                                                   


dominic-kirche

Aufruf zur Sonderkollekte der Seelsorgeeinheit
für den Bau der Kirche St. Maria in Puthussery, Indien

Die Kollekte in den Gottesdiensten am 01. Und 02. Oktober ist für Herrn Pfarrer Dominic bestimmt.
Wir bedanken uns bei ihm ganz herzlich für die Urlaubsvertretung und die zahlreichen Dienste in unserer Seelsorgeeinheit und wünschen ihm und seinen Gemeindemitgliedern viel Erfolg und schnelle Fortschritte beim Bau der Pfarrkirche St. Maria in Puthussery.
Weitere Spenden können auch auf das Konto der Pfarramtskasse Bodnegg überwiesen werden:
IBAN: DE81 6506 2577 0054 2360 02, BIC: GENODES1RRV
Verwendungszweck: Spende für Pfr. Dominic, Kirche St. Maria, Indien.

Ihr Pfarrer Michael Stork mit den Kirchengemeinderäten der Seelsorgeeinheit


 

                                                 

 

          

 kirche am-ort

Lokale Kirchenentwicklung 2015-2020

In den Gottesdiensten am 01./02.10.2016 bitten wir um Gottes Segen, um den Beistand und die Führung und des Heiligen Geistes, und machen uns auch in unserer Seelsorgeeinheit auf den Weg, um unser Leben als Getaufte und unser Zusammenleben in unserer Kirchengemeinde von Grund auf zu erneuern.

Für den bevorstehenden geistlichen Erneuerungsprozess und eine neue pastorale Ausrichtung sind die Fragen hilfreich:

Wozu sind wir heute Kirche? (VISION), Was ist unser Auftrag? (MISSION), Wie machen wir das? (STRATEGIE)

Das Ziel ist seit längerem formuliert: Die Kirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart geht diesen Weg der Entwicklung, um missionarische, diakonische, dialogische und sakramentale Kirche zu werden. Anders ausgedrückt: Als Kirche begegnen wir Menschen auf Augenhöhe (dialogisch), sind wir zum Dienst am Menschen (diakonisch) gesandt, das Evangelium zu bezeugen (missionarisch): Gott zeigt sich durch uns in Tat, Wort und Zeichen (sakramental).

KIRCHE AM ORT – Kirche an vielen Orten“ ist der Entwicklungsweg der ganzen Diözese: In allen Kirchengemeinden, Gemeinden, an allen kirchlichen Orten, in den Dekanaten und auch auf Diözesan- und Verwaltungsebene werden diese Fragen gestellt und Antworten entwickelt: Wozu sind wir heute Kirchengemeinde, KGR, eine kirchliche Gruppe in unserer Gemeinde? Was ist unser jeweiliger Auftrag? Wie machen wir das: Jeder für sich oder zusammen? Der Rottenburger Entwicklungsweg ist ein Weg der Kirchenentwicklung vor Ort: Auch in unserer Seelsorgeeinheit hat sich ein Prozessteam gebildet, das festlegt, was geschehen und woran gearbeitet werden soll. Diesem Team gehören neben unseren Zweiten KGR-Vorsitzenden Roswitha Boneberg-Behling (St. Ulrich und Magnus, Bodnegg), Frau Ines Pfluger (St. Gallus und Nikolaus, Grünkraut), Christine Hengstler (St. Martin, Schlier), Frau Marlies Waldinger (Mariä Himmelfahrt, Unterankenreute), Frau Christiane Erath, Raimund Dörflinger und Pfarrer Michael Stork an. Bei den ersten Treffen haben wir das Jammern über leerer werdende Kirchen hinter uns gelassen, und uns mit weltweiten Gemeindeaufbrüchen vertraut gemacht. An dieser Stelle danke ich allen Mitgliedern des Prozessteams für die eingesetzte Freizeit und Energie!

Der Prozess Kirche am Ort soll zuerst und vor allem ein geistlicher Übungsweg sein. Im zweiten und dritten Schritt dann auch ein pastoraler Prozess und eine Strukturreform. Ein Exerzitium der Kirche, die immer mehr werden muss, was sie von Gott her sein soll: Sein Volk in dieser Zeit.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein: Beten Sie privat, aber auch in den kirchlichen Gruppen um die Erneuerung unseres Lebens als Getaufte. Üben wir miteinander neu ein, unter der Führung des Evangeliums und in der Nachfolge Jesu zu leben. Vertiefen wir unsere ganz persönliche Glaubens-Beziehung zu Jesus Christus, unserem Herrn, Meister und Lehrer. Gehen wir bei ihm in die Lebens-Schule. Üben wir täglich neu, was es heißt seine Schwester, sein Bruder zu sein und immer mehr eine überzeugte und überzeugende Christin, ein überzeugter und überzeugender Christ zu werden.

Mit dem Prozessteam, Ihr Pfr. Michael Stork